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Und täglich grüßt das Murmeltier

von Tobias Hoch

Nur rund die Hälfte aller Bundesbürger glaubt sich selbst im Rentenalter wirtschaftlich gut abgesichert. Dennoch stellt das Gros der Deutschen die private Altersvorsorge aus finanziellen Gründen hinten an. Shopping JETZT geht vor Shopping im Rentenalter. Zugleich haben die meisten Deutschen aber Angst vor der persönlichen Altersarmut. Diesen Widerspruch belegen immer wieder Studien zum Thema „Altersvorsorge in Deutschland“. Gemäß einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der TNS Infratest Finanzforschung unter 1.385 Personen ist beispielsweise gerade einmal jeder vierte Bundesbürger (26%) zurzeit bereit, sich einzuschränken, um mehr in die private Altersvorsorge investieren zu können. Daraus ergibt sich jedoch ein gewichtiges, gesellschaftliches Problem:

Wenn alle heute hauptsächlich konsumieren und nichts für später sparen, wer konsumiert dann morgen und übermorgen?

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Wichtiger Hinweis für Mieter

von Stefan Eggerling

Mit dem heutigen Blogeintrag möchte ich die private Haftpflichtversicherung und zwei häufige Schadenfälle in diesem Bereich für Sie näher beleuchten. Ein wichtiger Bestandteil jeder privaten Haftpflichtversicherung sollte die ausreichend hohe Absicherung von sogenannten Mietsachschäden sein. Ein typisches Beispiel für einen solchen Schaden ist folgender Fall:

Einem Mieter einer Wohnung oder eines Hauses fällt ein Gegenstand ins Waschbecken, die Emaille zerbricht und es entsteht dadurch ein Loch. Dieser Schaden wird dann in der Regel dem Vermieter gemeldet. Da der Mieter nun gegenüber dem Vermieter schadenersatzpflichtig ist, meldet er den Schaden auch seinem privaten Haftpflichtversicherer. Ist nun Mietsachschaden in ausreichender Höhe mitversichert, kommt für die Kosten des Waschbeckenaustausches i.d.R. die Haftpflichtversicherung des Mieters auf. Dies allerdings nur in Höhe des aktuellen Zeitwerts des Waschbeckens. Weiterlesen

Honorarberatung – eine Idee mit Fehlern

von Steve Ruholl

Stellen Sie sich vor, Sie säßen im Autohaus und müssten dem Verkäufer ein Honorar zahlen. Und zwar nur dafür, dass er Ihnen die Ausstattungsvarianten des neuen Mittelklassemodells seiner Marke erläutert hat, auch wenn Sie das Auto nicht kaufen. Anderes Beispiel: Wie würden Sie es finden, wenn ein Makler dafür bezahlt werden möchte, dass er Sie durch eine Wohnung führt, die Ihnen dann nicht zusagt? Undenkbar?

Im Bereich der Finanzdienstleistungen könnte ein solches Modell Wirklichkeit werden. Aktuell wird immer wieder, unter anderem von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner, die Einführung einer Honorarberatung für den Bereich der Finanzdienstleistungen diskutiert. Eines gleich vorab: Wir von HIC befürworten diese Idee nicht, in unserem und vor allem in Ihrem Sinne. Und ich will Ihnen auch kurz deutlich machen, warum.

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