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Immobilien als Investment – Lage, Lage, Lage

von Matthias Hamann

Endet das Niveau?

Vor allem für deutsche Metropolen lässt sich feststellen, dass die Ankaufpreise für Wohnimmobilien ein Niveau erreicht haben, welches Wertsteigerungen und Renditen kaum mehr zulassen.

Zum Glück bleiben für Investoren aber durchaus Möglichkeiten, diese Hürde zu umgehen.

Der Zyklus des Immobilienmarktes

Der Fakt ist so alt, wie das Wohnen zur Miete selbst: Immobilienmärkte agieren zyklisch. Nachdem in deutschen Städten jahrelang die Preise und die Mieten stiegen, sind die Renditen durch Mieteinkünfte auf einem Tiefststand angekommen.

Lohnt sich also ein Investment in Wohnimmobilien noch? Für den, der genauer hinschaut, auf jeden Fall.

Keine Entspannung in den wachsenden Städten

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) hat in seinem Frühjahrsgutachten festgestellt, dass der Nachfrageüberhang auch weiterhin steigt. Vor allem in Großstädten hinkt der Neubau dem Bedarf eklatant hinterher. Für die Zukunft bedeutet das, dass Wohnimmobilien auch in ferner Zukunft interessante Investmentobjekte bleiben, da eine fundamentale Nachfrage immer bestehen wird.

Lage, Lage, Lage

Die aktuellen Fragen lauten also nicht ob, sondern wo, wie und zu welchem Preis Wohnimmobilien sich als rentabel darstellen.

Investoren bieten sich nun mehrere Möglichkeiten. Nehmen Sie Abstriche in Qualität der Objekte in Kauf, müssen Sie zu einem früheren Zeitpunkt in die Wertschöpfungskette investieren. Zum anderen können sie bereits in der Phase der Projektentwicklung einsteigen. Bei diesen Strategien ist das Potenzial für Cashflow-Renditen besonders hoch. Gleichzeitig ist es aber auch mit höherem Risiko verbunden. Um das Risiko zu minimieren, muss man mit einer möglichst breiten Streuung und einem hohen Maß an Kontrolle arbeiten.

Noch immer konzentrieren sich viele Investoren auf gute Lagen und Büroobjekte in Metropolen. Aussichtsreicher, weil vielfältiger, sind jedoch Wohnungsmärkte. Dass manche Städte in einschlägigen Rankings regelmäßig schlecht abschneiden, bedeutet nicht, dass solche Städte nicht attraktive Mikrolagen zu bieten haben. Überall gibt es Stadtviertel oder Straßen, in denen Menschen gerne leben und deshalb geringer Leerstand herrscht. Damit ist ausreichend Potenzial für steigende Immobilienwerte und Mieten gegeben.

Natürlich gibt es auch Städte mit insgesamt hoher Lebensqualität und deshalb mit wenigen unattraktiven Wohnlagen. Diese Wohnlagen bieten Entwicklungspotenzial, wie sich immer wieder in großen Metropolen zeigt. Einst unattraktive Lagen entwickeln sich oft binnen kürzester Zeit zu etablierten und teuren Quartieren.

Diese Mikrostrukturen gilt es rechtzeitig zu erkennen und das Potenzial zu nutzen.

Beschränken Sie sich nicht nur auf Metropolen bei der Suche nach dem richtigen Investment. Betrachtet man die Wirtschaft als Faktor für Wohnlagenattraktivität, so erkennt man, dass viele weltmarktführende Unternehmen in mittelständisch geprägten Regionen zu finden sind. Für den Immobilieninvestoren bedeutet das, dass viele Angestellte dieser „Hidden Champions“ als zahlungskräftige potenzielle Mieter auf der Suche nach schönen und gut gelegenen Wohnungen sind.

Immobilienradar
Pic by freepik

Nur wer alle Faktoren kennt, kann ein Immobilieninvestment richtig beurteilen

Zahlreiche Punkte bestimmen die Zukunftsfähigkeit eine Immobilieninvestments. Die Auswahl von Stadt, Region und ein systematisches Vorgehen sind Grundvoraussetzungen, die erfolgversprechendste Anlagemöglichkeit zu identifizieren. Ihr FinanzConcepter® berät Sie gerne individuell und umfassend.

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