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Immobilien in der dritten Reihe werden lukrativer

von Matthias Hamann

Was rentiert sich noch?

Günstige Zinsen und eine hohe Nachfrage haben dafür gesorgt, dass Miet- und Kaufpreise für Wohnimmobilien Höchststände erreicht haben. Die sogenannten A-Städte können mit einer momentanen durchschnittlichen Renditeaussicht zwischen 2,0 und 2,5 Prozent kaum noch locken. Eine positive Renditeentwicklung wird in den Ballungszentren aktuell nicht zu erwarten sein.

Dass sich Anleger nun vermehrt den weniger prominenten Standorten der B- oder C-Kategorie zuwenden, kann dabei kaum verwundern.

A oder B oder C?

Die alphabetische Kategorisierung der Städte stammt ursprünglich vom Analyseunternehmen Bulwiengesa AG und ist in der Immobilienbranche längst Standard. Entscheidende Faktoren der Kategorisierung sind die Größe, die Bedeutung und die Liquidität des jeweiligen Immobilienmarktes.

Aktuell rangieren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart unter den A-Standorten. Zu den B-Standorten werden Großstädte mit nationaler und regionaler Bedeutung mit bis zu 650.000 Einwohnern gezählt, in denen mehr als 1,5 Prozent des Umsatzes des gesamten Immobilienmarktes anfallen.

Unter den momentan gelisteten 22 kleineren C-Städten findet man Städte wie Augsburg, Erfurt oder Potsdam.

Wohin mit dem Kapital?

Nun kann man sich merken, dass Nachfrage und Kaufpreise höher sind, je besser die Kategorie ist. Natürlich sind Investments in A-Städten besonders sichere Investments. Die Renditeerwartungen hingegen sind nicht die höchsten im Vergleich.

Aktuell ist ein Trend weg von den A-Städten festzustellen. Immer mehr Standorte der B- und C-Klasse, die bislang wenig Beachtung fanden, zeichnen sich durch lukrative Renditen aus.

Dann müssen natürlich Marktrisiko und Rendite gegeneinander abgewogen werden. Eine aktuelle Studie der Bulwiengesa AG im Auftrag des Immobilienfonds-Initiators Deutsche Invest Immobilien (DII) zeigt, dass B-Städte in Summe etwas höhere Marktrisiken bei guten Renditechancen aufweisen.

In der C-Kategorie gibt es hingegen Städte, die es durchaus mit dem geringeren Risiko der A-Kategorie aufnehmen können, jedoch durch eine deutlich höhere Rendite bestechen.

Lage, Lage, Lage – egal, ob erste oder dritte Reihe

Fazit

Bei Investments in Immobilien spielt die Lage die zentrale Rolle. Ihr FinanzConcepter® berät Sie bei der Standortauswahl persönlich und klärt mit Ihnen im Detail, welches Risiko-Renditeverhältnis das für Sie passende ist – sachlich, individuell und umfassend.

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