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Was vom Gelde übrig bleibt

von Steve Ruholl

Noch viel vor der Altersvorsorge zu erledigen

Wer im Hier und Jetzt lebt, dem ist es meist lästig, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Dabei sind es gerade diese Gedanken, die das Hier und Jetzt bestimmen sollten. Natürlich ist es einfacher und bequemer, die Zukunft dort zu lassen, wo sie zu sein scheint: weit weg. Allerdings ist es auch ein Attribut der Zukunft, irgendwann zur Gegenwart zu werden. Und spätestens dann kommt außerdem noch die Vergangenheit ins Spiel und drückt mit versäumten Chancen aufs Gewissen und auf den Geldbeutel. Denn rund ein Drittel der Senioren decken laut Statistischem Bundesamt ihre Lebenskosten aus ihrem Erspartem­ –­­ so denn Erspartes vorhanden ist.

Ein Rentensystem trägt sich nicht allein

Die wenigsten Einzahler in das deutsche Rentensystem werden nach heutigem Stand der Dinge in der Lage sein, von dem zu leben, was zur Auszahlung kommen wird. Das liegt natürlich zum einen an der Verschiebung der viel zitierten Alterspyramide und deren demografischen Auswirkungen und zum anderen am deutschen Rentensystem selbst. Dieses basiert ausschließlich auf der Einnahme von Beiträgen, deren Verwaltung und Auszahlung. Die Gelder werden nicht als Ganzes betrachtet und somit Ihrer Potenz der Vermehrung beraubt. Positiv bewertete Systeme anderer Länder hingegen arbeiten mit diesen Mitteln.

Auch spielen die Möglichkeiten, die ein Beitragszahler hat, eine große Rolle. Das Rentensystem unserer dänischen Nachbarn landet jährlich auf dem Spitzenplatz des Australian Centre for Financial Studies bei der Bewertung der weltweiten Rentensysteme hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Schon seit Jahren merken die australischen Forscher an, welche Wege beschritten werden müssten, um ein System fit zu machen. So sind beispielsweise die Empfehlungen, das Rentenalter zu erhöhen oder Arbeitende zu mehr Vorsorge zu zwingen keine populären, aber wirksamen Mittel, auch als Staat für die Zukunft gewappnet zu sein. Dass man mit diesen Parolen keinen Wahlkampf führen möchte, erklärt sich von selbst. Stupide auf die Erhöhung der Beiträge zu setzen, löst aber langfristig nicht das Problem und lässt womöglich eine ganze Generation in die Altersarmut stolpern.

Risiken im Alter

Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl derer, die sich vorbereiten und ihre Rente mit Bezügen aus Vermögen aufbessern werden. Dabei gibt es drei große Gefahren, die den Vorbereiteten erwarten, so er das Rentenalter erreicht hat:

  1. Das angesparte Vermögen muss laufende Einnahmen erzeugen, ohne allzu hohe Kursrisiken zu erleiden. Das heißt, eine gewisse Marktstabilität ist zu gewährleisten.
  2. Es muss gesichert sein, dass das Vermögen für ein sehr langes Leben reicht.
  3. Man muss seine eigenen Ausgaben kennen und auch für unvorhergesehene Ausgaben gewappnet sein.

Um die genannten Risiken möglichst gering zu halten, empfehle ich, die Altersvorsorge in drei Phasen zu gliedern. In Phase 1 dominiert der Vermögensaufbau. Bis zum Alter von etwa fünfzig Jahren ist man in der Lage, Aktienfonds, aggressive Musterportfolios oder Mischprodukte effektiv zum Aufbau des eigenen Vermögens zu nutzen. Danach folgt Phase 2 mit einem leicht gesenkten Risiko und der Neigung, flexibler zu werden. Hier eignen sich besonders festverzinsliche Anlagen, defensive Musterportfolios oder Mischprodukte sowie Garantieprodukte. Mit dem Eintritt in den Ruhestand startet die sogenannte Entsparphase. Diese ist durch laufende Einnahmen ohne Vermögensverbrauch gekennzeichnet. Idealerweise basierend auf festverzinslichen oder Einkommensstrategien, defensiven Musterportfolios und Mischprodukten. Außerdem greifen nun Verrentungsprodukte wie Versicherungen.

Alt und weise

Die Deutschen werden jedes Jahr älter. (Gerne können Sie unter www.wie-alt-werde-ich.de den Selbsttest machen.) Auch dies ist ein Grund dafür, dass die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente stetig abnimmt.

Wer 45 Jahre lang Durchschnittsverdiener war,
erhält beim aktuellen Rentenniveau etwa 150,00 Euro
weniger als beim Niveau von 2000.

Quelle: DRV | www.deutsche-rentenversicherung.de

Trotzdem gibt es noch zu viele Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige, die nicht ausreichend vorsorgen. Mit der richtigen Strategie bereiten wir Sie auf die Zeit nach dem Arbeitsleben vor. Setzen Sie auf den angemessenen und kompetenten Mix aus Sachwerten, Investment- und Aktienfonds sowie den Sachverstand unserer FinanzConcepter® zur langfristigen Kapitalstockbeschaffung.

Wir beraten Sie und passen Ihre Vorsorge den tatsächlichen und zu erwartenden Umständen an. Haben Sie noch weitere Fragen rund um Versicherungen, Investments oder ImmobilienConsulting? Kommen Sie doch gerne auf einen Ihrer FinanzConcepter® der HIC GmbH zu.

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