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Kategorie: FinanzConcepte

Wenn die Arbeitskraft verloren geht

Von Tobias Hoch

Wozu brauche ich eigentlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Diese Frage stellen sich viele Kunden. „Was soll mir schon passieren?“, denken viele, zum Beispiel Akademiker und Menschen in Fachberufen. Dabei ist die eigene Arbeitskraft für die meisten Menschen der wertvollste Besitz – und die Basis ihres Lebensstandards. Geht sie durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung verloren, kann das blitzschnell ins finanzielle und berufliche Abseits führen. Deshalb zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungsprodukten, vor allem dann, wenn jemand nicht von seinem eigenen Vermögen dauerhaft leben kann und auf seine berufliche Tätigkeit zur Existenzsicherung angewiesen ist.

Das Prinzip einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist einfach: Mit dem Versicherer wird eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente vereinbart. Diese bekommt der Kunde im Fall der Fälle für die Dauer der Berufsunfähigkeit ausbezahlt. Die Versicherungs- und die Leistungsdauer werden individuell gewählt und sind meist identisch.

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Vermeintliche Sicherheit kann teuer werden

von Tobias Hoch

Häufig werde ich in meinen Kundengesprächen – so oder so ähnlich – gefragt: „Bieten Sie auch was im Festgeld- oder Tagesgeldbereich an?“ Meist stellt sich mir sofort die Gegenfrage: „Warum fragt der Kunde das?“ Ich versuche dann, das mit dem jeweiligen Kunden gemeinsam zu ergründen.

Oft hat der Kunde den einfachen Wunsch, jegliche Verluste zu vermeiden. Vor allem die starke Korrektur des Aktienmarkts von 2008 hat viele Kunden nachhaltig verunsichert. Daneben belegen zahlreiche Studien, dass der mit Verlust verbundene Schmerz viel stärker ist als die Freude über einen Gewinn. Doch vermeintliche Sicherheit, also die Vermeidung von Verlusten, ist in Zeiten der Unsicherheit leider sehr teuer. Weiterlesen

Und täglich grüßt das Murmeltier

von Tobias Hoch

Nur rund die Hälfte aller Bundesbürger glaubt sich selbst im Rentenalter wirtschaftlich gut abgesichert. Dennoch stellt das Gros der Deutschen die private Altersvorsorge aus finanziellen Gründen hinten an. Shopping JETZT geht vor Shopping im Rentenalter. Zugleich haben die meisten Deutschen aber Angst vor der persönlichen Altersarmut. Diesen Widerspruch belegen immer wieder Studien zum Thema „Altersvorsorge in Deutschland“. Gemäß einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der TNS Infratest Finanzforschung unter 1.385 Personen ist beispielsweise gerade einmal jeder vierte Bundesbürger (26%) zurzeit bereit, sich einzuschränken, um mehr in die private Altersvorsorge investieren zu können. Daraus ergibt sich jedoch ein gewichtiges, gesellschaftliches Problem:

Wenn alle heute hauptsächlich konsumieren und nichts für später sparen, wer konsumiert dann morgen und übermorgen?

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