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D&O – Directors-and-Officers und Cyber-Versicherungen

von Steve Ruholl

Immer häufiger D&O- und Cyber-Schadenfälle – Absicherung ist ein Gebot der Stunde

Die zweite Hälfte der sogenannten Zehnerjahre werden als die Jahre der akuten Cybergefahren in die Geschichte eingehen. Diesen, nicht neuen aber immer akuter werdenden Gefahren, gilt es vorbereitet zu begegnen. Gerade in den Führungsebenen von KMU’s – klein- und mittelständischen Unternehmen – wird das Thema auch heute noch oftmals unterschätzt. Getreu dem Motto “warum sollte es ausgerechnet mich treffen”, lassen viele diese Tür zum intimsten Bereich Ihres Unternehmens nur allzu häufig unverschlossen. Ebenso ist es ein Irrglaube darauf zu vertrauen, dass das eigene Unternehmen zu klein und damit uninteressant für Hacker ist. Aktuelle Fälle aus der Welt der Cyberkriminalität zeigen, dass Hacker kreativ im Erschließen neuer Einkommensquellen sind. Beispielsweise werden kurzerhand Daten in der Unternehmens-IT gesperrt und Lösegeldforderungen gestellt. Mit diesem Vorgehen ist kein Unternehmen mehr zu klein oder zu uninteressant. Wenn solche Fälle eintreten, ist nicht nur das Unternehmen in Gefahr, sondern auch direkt der für die Sicherheit der Daten Verantwortliche.

Steigende Klagebereitschaft und neue Haftungsgesetze erhöhen das Risiko für Manager – die Haftung greift sich den Verantwortlichen bei Cyber- und Datenschutzvorfällen

Das Risiko, dass Führungskräfte für unternehmerische Entscheidungen persönlich haftbar gemacht werden, steigt kontinuierlich. In Deutschland werden – im Gegensatz zum angelsächsischen Raum – D&O-Fälle meist durch Korruption und Betrug sowie Wettbewerbs- und Kartellrechtsverstöße ausgelöst. Aber nicht nur der Unternehmer sieht sich im Falle einer Klage mit immensen Kosten konfrontiert. Vermehrt versuchen Unternehmen in solchen Fällen das eigene Top-Management in Haftung zu nehmen. Sorgfaltspflichtverletzungen bei unternehmerischen Entscheidungen, Fehler in der Unternehmensführung oder Verstöße gegen Treuepflichten sind nur ein paar Beispiele für juristische Ursachen aktuell laufender D&O-Verfahren.

Kosten für D&O- und Cyber-Schadenfälle sind kaum überschaubar

In den USA haben sich die Abwehrkosten für Cyber- und D&O-Fälle in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Deutschland und Europa bilden da keine Ausnahme. Allein die Kosten für Gericht, Anwälte und Sachverständige steigen bei einer durchschnittlichen Prozessdauer von drei bis sechs Jahren schnell in schwindelerregende Höhen und machen einen erheblichen Teil der Prozesskosten aus.
Eine gute Managerhaftpflichtversicherung und Cyber-Police kann sich dabei als rettend erweisen.

Nicht nur Szenarien der Zukunft

In den nächsten Jahren ist aufgrund der geplanten Verschärfung der Datenschutzrichtlinien in Europa und mit der Einführung von hohen Bußgeldern mit einer Klagewelle rund um Cybersicherheit und Datenschutz zu rechnen.
Auch wenn das Thema Cybersicherheit gerne als IT-Fachthematik betrachtet wird, so liegt die Verantwortung doch klar beim Unternehmer oder Vorstand. Nur wer sich ausreichend gegen Cyberkriminelle und andere mögliche Ursachen für D&O-Schadensfälle absichert, geht kein Risiko ein.
Für Unternehmen sind Pakete sinnvoll, die vor Datenklau und Betriebsunterbrechungen schützen und zudem die nicht zu unterschätzenden Kosten für IT-Forensiker und die gesetzlich vorgeschriebene Kriseninfomationspflicht abdecken. Führungskräfte sollten sich umfassend über eine passende D&O-Versicherung aufklären lassen.

Sprechen Sie mit Ihrem FinanzConcepter® der HIC GmbH und lassen Sie sich umfangreich über die auf Sie zugeschnittenen Möglichkeiten von Manager- und Cyber-Versicherungen aufklären.

Weitere Informationen zu Kriminalität im Netz und zu Cyber-Versicherungen finden Sie auch in einem weiteren Artikel zum Thema oder informieren Sie sich direkt über unsere Beratungsangebot.

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